Achtklässler verfolgen spannenden Vortrag über die Yanomami-Indianer

Frau Haverkamp in unserer Aula
Am Morgen, des 21.02.2018 trafen sich der 8. Jahrgang der BvS und der 7. Jahrgang des GSG in der Aula, um einen spannenden und interessanten Vortrag von Frau Haverkamp über die Yanomamis zu hören.
In dem Vortrag ging es um das Leben der letzten ursprünglichen Yanomami Indianer in Brasilien und Venezuela. Sie erzählte, dass das Leben dort ganz anders ist als wir es gewohnt sind. Während wir z.B.: einen Kalender besitzen und somit wissen wann wir Geburtstag haben, besitzen die Indianer keinen und kennen ihren Geburtstag nicht.
Frau Haverkamp berichtete uns noch von vielen Beispielen. Die Yanomami besitzen keinen Uhren, keinen elektrischen Strom, keine Kleidung, kein Spielzeug etc. Ein weiterer großer Unterschied zu uns ist, dass die Indianer alles, was sie besitzen miteinander teilen. Wir hingegen möchten die meisten Sachen nur für uns alleine besitzen. Für die Kinder ist der Amazonas ein großer Abenteuerspielplatz. Die Toten der Yanomam`s werden aus Ekel bei Ihnen nicht vergraben, sondern verbrannt und die Asche nehmen sie dann mit einem dafür angefertigten Bananenbrei zu sich, da sie der Meinung sind, dass die Toten dann ganz nah bei Ihnen sind.

Frau Haverkamp setzt sich seit über 25 Jahren für die Yanomami -Indianer ein. Das größte Problem welches sie haben ist, dass ihre Heimat und die Indianer selber in Brasilien von illegalen Goldsuchern bedroht werden, da diese den Lebensraum durch ihre Goldsuche zerstören. Eine weitere Bedrohung ist z.B.: die Krankheit Malaria. Damit die Yanomamis medizinisch bei Krankheiten und Bissen von Tieren besser behandelt werden können, sammelt Frau Haverkamp Spendengelder. Mit den Geldern werden eine Krankenstation oder Schulen gebaut, Funkgeräte oder Solarmodule angeschafft. Bildung ist für die Indianer sehr wichtig, damit sie für ihre Heimat kämpfen können.

Text: Judith Fender
Foto:ME